Erstmals ein Hattrick

(C-OP tsk)Einmal im Jahr wollen die Dietzenbacher es wissen. Wer trifft am besten ins Schwarze? Und so richten seit nunmehr 45 Jahren die Tell- Schützen ihre alljährliche Dietzenbacher Stadtmeisterschaft und das Bürgerschießen für Jedermann aus.

Wer in den sechs Tagen, die zur Verfügung standen, sich am Schießstand zu erproben, das Rennen gemacht hat, erfuhr man beim traditionellen Frühschoppen im Schützenhaus in der Raiffeisenstraße 1. Alle Bürger der Kreisstadt konnten an dem Wettbewerb teilnehmen. Zumindest mussten sie 14 Jahre alt sein. Das Ziel waren Wettkampfscheiben. Geschossen wurde
mit Luftgewehren auf einer Distanz von zehn Metern. Einige Ergebnisse verblüfften. Denn bisher einmalig in der Geschichte des Vereines ist, dass ein Bürger zum dritten Mal in Folge Stadtmeister wurde.

Ulrich Schmidt hat dies in diesem Jahr geschafft. So darf er den begehrten Wanderpokal der Stadt behalten, wie Bürgemeister Jürgen Rogg bei der Siegerehrung erklärte, die er mit dem  Vorsitzenden des Vereines, Oliver Weck, moderierte. Mit seiner Spitzenleistung von 96 Ringen hat er unter den 68 teilnehmenden Schützen die begehrte Trophäe errungen. Auf die Mannschaft
„Niemand + Freunde“, die als eine der elf Herrenmannschaften angetreten war, wartete hingegen ein Wermutstropfen. Als „Platzhirsch“ in ihrer Kategorie, schließlich hatten sie erstaunliche elf
Mal in Folge gewonnen, mussten sie sich diesmal als Vize zufrieden geben. Die Herren des Lions Clubs waren ihnen in diesem Jahr eine deutliche Nasenlänge voraus. Sie konnten mit 350 Ringen
15 mehr vorweisen. Rolf Niemand gab sich offensiv: „Das Ergebnis motiviert uns für den nächsten Wettkampf.“ Neu war auch, dass eine Mannschaft aus der Partnerstadt in Nicaragua mit von
der Partie war.

Vier Damenmannschaften waren angetreten. Mit der CDU und der SPD war die Politik vertreten. Die CDU-Damen freuten sich über einen ersten Platz. Mit zwei Mannschaften des SC Steinberg der Dietzenbacher Sport. Die Jugend ging mit zwei Teams an den Start und somit mit einem weniger als im Jahr zuvor. Die jungen Langläufer des SC Steinberg trafen die Zielscheibe am Genauesten. Dafür waren den Herren zwei Mannschaften mehr beschert, als 2017. Der jüngste Teilnehmer war 14 Jahre alt. Der Älteste feierte am Tag der Siegerehrung seinen 82. Geburtstag.

Beim Bürgerschießen ging Karl-Heinz Kunz von den 13 Teilnehmern  als Sieger hervor, gefolgt von Ulrich Schmidt und Marion Kiefer-Schmidt. Oliver Weck, der traditionell zusammen mit dem
Stadtoberhaupt die Pokale und Sachpreise vergibt, freute sich über die rege Teilnahme in diesem Jahr. Ihm wurde vor der Siegerehrung ein Ständchen gesungen, feierte er doch seinen Geburtstag.
Er freue sich jetzt schon auch den runden Geburtstag des Wettkampfes in fünf Jahren. „Wir führen die langjährige Tradition gerne fort.“
Bei der Stadtmeisterschaft der Tell-Schützen hat Ulrich Schmidt zum dritten Mal in Folge den Pokal mit nach Hause genommen.

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