Ein Sport – zwei Verbände: Erneut Spitzenplatzierungen

Auch in diesem Jahr richteten die Tell Schützen wieder den besonderen Blasrohr Cup in der Philipp-Fenn-Halle aus. Mehr als 80 Teilnehmende aus zahlreichen Bundesländern kamen nach Dietzenbach und kämpften um die begehrten Pokale und Medaillen.

Am Vormittag schossen knapp 40 Blasrohr-Schützen nach der Sportordnung des Blasrohr-Sportverbandes Deutschland (BSVD) mit einer Distanz von 10 Metern (7m Jungendliche, 5m Kinder)) auf das Standardziel von 18 cm Durchmesser. Die Wertungen waren 7, 5 und 3 Ringe. Das entspricht dem internationalen Scheibenwettkampf. Alle Alters- und Blasrohrklassen verwendeten dasselbe Ziel, das horizontal 5 Mal nebeneinander angebracht war. Geschossen wurden insgesamt 90 Pfeile.

In der Wertung „Damen“ sicherte sich mit 534 Ringen Christina Rocholl den 3. Platz, nur knapp unter der Zweitplatzierten aus dem bayerischen Faulbach und der kaum zu schlagenden Erstplatzierten Christine Löw von den Sportschützen Langenselbold. Sabine Lang belegte mit 480 Ringen den 7. und Stefanie Heberer mit 457 Ringen den 8. Platz.

Dicht gefolgt von dem Sieger „Herren“ aus dem baden-württembergischen Onstmettingen holte sich Peter Kammermeier mit 592 Ringen den 2. Platz, Robert König erreichte mit 576 Ringen den 5. und Oliver Weck, der Organisator des Blasrohr Cups, mit 575 Ringen den 7. Platz. Auch Bernhard Rocholl platzierte sich mit 415 Ringen.

In der Mannschaftswertung siegte das Herren-Team der Tell Schützen mit Peter Kammermeier, Robert König und Oliver Weck mit insgesamt 1.743 Ringen und großem Abstand zu den Zweitplatzierten aus Langenselbold. Das Damen-Team der SG Tell mit Christina Rocholl, Sabine Lang und Stefanie Heberer gewann mit insgesamt 1.471 Ringen den 3. Platz.

Nach einer kurzen Pause ging es am Nachmittag gleich weiter nach den Regeln des Deutschen Schützenbundes (DSB) auf die Entfernung von 7m (Schüler 5 m) mit dem Standardziel (2 vertikale Dreifachauflagen nebeneinander) und den Wertungen von 10 bis 6 Ringen zu schießen. Geschossen wurden 60 Pfeile.

Auch in dieser Disziplin erzielten die Tell Schützen Spitzenplatzierungen: Christina Rocholl gewann mit 579 Ringen die Silbermedaille in der Damen-Wertung. Bronze holte sich bei den Herren Peter Kammermeier mit 589 Ringen. Die weiteren Platzierungen können sich ebenfalls sehen lassen: Bei den Damen erreichte Stefanie Herberer mit 563 Ringen den 11. Platz und mit 556 Ringen Sabine Lang Platz 14. Während die Herren noch bessere Platzierungen vorzeigen konnten: Robert König mit 583 Ringen auf Platz 7 und Oliver Weck ringgleich auf Platz 8. Hier entscheidet die Anzahl der erzielten 10er Ringe.

In der Tages-Gesamtwertung pro Schütze, also an einem Sport und 2 Verbänden teilgenommen, sicherte sich Christina Rocholl mit stolzen 1.113 Ringen erneut die Silbermedaille. Sabine Lang kam auf Platz 7 mit 1.036 Ringen und Stefanie Heberer mit 1.020 Ringen auf den 8. Platz. Dagegen lieferten die Herren der Tell Schützen noch etwas besser ab: Peter Kammermeier kam mit 1.181 Ringen auf den 2. Platz, Robert König mit 1.159 Ringen auf Platz 5 und Oliver Weck mit nur einem Ring weniger auf Platz 6.

In der Tages-Gesamtwertung pro Mannschaft ging der Medaillenregen weiter: Das Damen-Team mit Christina Rocholl, Sabine Lang und Stefanie Heberer gewann den 3. Platz mit insgesamt 3.169 Ringen und das Herren-Team holte sich mit Peter Kammermeier, Robert König und Oliver Weck mit zusammen 3.498 Punkten sogar die Goldmedaille.

Ein spannender Blasrohr Cup mit viel Anspannung im Vorfeld, enormer Freude während des Wettkampfs und großen Emotionen bei der Siegerehrung ging zum 3. Mal in Dietzenbach erfolgreich zu Ende. Das Team der Tell Schützen bedankt sich bei allen teilgenommenen Vereinen und freut sich auf alles das, was in 2026 im nationalen, aber auch internationalen, Blasrohrsport veranstaltet wird.

Wir freuen uns auf Euch.